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Phantombüro/Kaiserstrasse - Frankfurt/M, 1999 - 00 Drucken

Hier unter der Hausnummer 53 hat das Phantombüro eine ca. 300 qm große Fläche, einst türkisches Spielkasino angemietet. Fortsetzung des Projektes "Junghofstrasse".

 

Die Kaiserstrasse liegt in Mitten der Stadt zwischen dem Hauptbahnhof und der Skyline. Wir waren in einem bunten Umfeld angesiedelt, wo das Strassenleben gemischt mit orientalischem Flair und geschäftigten Bankangestellten bevölkert war. Die hervorragende Lage hat einen großen Einfluss auf die hier stattfindenden Aktivitäten gehabt. Da das Haus vor einer Totalsanierung stand, war es uns möglich experimentierfreudig zu arbeiten. Wir haben hier zahlreiche Ausstellungen, kulturelle Veranstaltungen und öffentliche Diskussionen durchgeführt. Gefördert von der Hessischen Kulturstiftung, haben diese Räume uns ermöglicht Projekte zu realisieren, die einen starken Eingriff im Raum hinterlassen haben und anderswo nicht möglich wären.

1. Akte "Fall Beate Use"

 

Es passierte am 20.09.199 in der Nacht von Montag auf Dienstag. Am Abend zuvor veranstalteten wir eine öffentliche Weinprobe. Etwa dreißig Flaschen Wein sorgten für eine feucht-fröhliche Feier. Benebelt wie wir waren, vergaßen wir am Ende leider, den Hauptwasserhahn unserer Räme abzudrehen und ahnten nicht, dass dieser feuchte Abend bei unserem Nachbarn direkt unter uns fortsetzen würde. Wir hatten in dem Beate Use Sex-Shop unter uns einen riesiegen Wasserschaden verursacht. Die Dekoration, Wäsche und andere Utensilien, alles war nass. Dies sei aber nicht der größte Schaden, meinte der Filialleiter. Schließlich hatten wir auch die Sexkabienen unter Wasser gesetzt, und das zur IAA-Messezeit, wo diese gerade zu solchen Zeiten am meisten frequentiert werden.

  

2. Akte "Dialog mit der Jugend"