Home Phantombüro Phantombüro/Junghofstrasse - Frankfurt/M, 1997-98
Phantombüro/Junghofstrasse - Frankfurt/M, 1997-98 Drucken

Eine Zwischennutzung der ehemaligen Bankfiliale in der frankfurter Innenstadt, mit dem Ziel eine Rahmenbedingung für soziale Interaktion im öffentlichen Raum zu gestalten.

 

…wenn auch etwas überspitzt gesagt, in Frankfurt wachsen die Hochhäuser so schell wie im Urwald die Mammutbäume fallen. Die Skyline nimmt immer neue Maße an, und die zum Abriss anstehenden Objekte sind leer. Die Mieter der Läden in der Junghofstrasse 14 sind ausgezogen und die Strasse war von Trostlosigkeit charakterisiert. Die Räume wurden von uns mit Wanddurchbrücken zu den anderen Läden versehen, um eine Raumoptimierumg zu erreichen und getrennt voneinander einen Austellungsraum, Büroraum, Werkstatt und einen Club einzurichten. Der Club hatte die Funktion das Projekt zu finanzieren und neue Leute kennenzulernen. Die hier organisierten Projekte (Veranstalungen) sollten sich auf den Raum beziehen und den diskursiven Moment im Arbeitsprozess fördern. Den Boden des Ausstellungsraumes haben wir mit weißen Kanthölzern verlegt, die ursprünglich als Dekomaterial der IAA (Automesse) genutzt, vor dem Müllcontainer gerettet wurden. Ein Stück vom Bürgersteig vor dem Eingang wurde noch mit disem Holz verlegt um den Außen- und Innenraum zu verbinden. Weil uns die Kurzlebigkeit unserer Galerie bewußt war, haben wir den Namen Phantombüro gewählt.